5. Juni 2013

Hobelmaschine

Mich treibt schon lange der Wunsch nach einer Hobelmaschine umher. Ich möchte in Zukunft meinen Schwerpunkt auf die Verarbeitung von Massivholz legen und dafür ist eine Hobelmaschine einfach unverzichtbar, sofern man nicht stundenlang von Hand die Bretter abrichten, fügen und auf Dicke hobeln möchte.
Vor einiger Zeit habe ich angefangen mich in das Chaos von Herstellern und unterschiedlichen Maschinentypen zu stürzen. Für meine Platzverhältnisse kommen nur Maschinen in der Kompaktklasse in Frage. Die Recherche lieferte reine Dickenhobelmaschinen für den Montageeinsatz und halbstationäre Abricht-Dickenhobelmaschinen. Auf Nachfragen bei Händlern und beim Service der Hersteller wurde mir, sofern ich den Platz für eine größere Maschine habe, von den reinen Dickenhobelmaschinen abgeraten (Makita 2012nb, Metabo DH330, Dewalt DW733). Diese Maschinen sind sehr leicht gebaut, vergleichsweise schwach motorisiert, haben nur einen kleinen Messerwellendurchmesser und die Messerwechsel sind fummelig, usw.
Nachdem mich der Neumaschinenmarkt für kombinierte Maschinen auch nicht so recht überzeugen konnte (Metabo HC260, Dewalt DW27300, etc), habe ich mich auf die Suche nach Gebrauchtmaschinen begeben. Die Klassiker aus den Foren sind die alten Elektra Beckums HC260, alte Scheppach Maschinen und die Magnumreihe von Metabo. Am Rande tauchen auch mal Mafell- (AD/ADH 280) oder Boschhobel (SHO 280) auf. Für Letztgenannte ist allerdings inzwischen die Ersatzteilversorgung ziemlich dürftig. Die Maschinen sind im Schnitt zwischen 20 und 30 Jahren alt und werden schon lange nicht mehr produziert.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für die sehr umfangreichen Emails bedanken, die ich von Nutzern oben genannter Maschinen zu meinen Fragen bekommen habe! Ich habe nicht einmal mit halb so vielen Informationen gerechnet. Im Besonderen möchte ich Christopher und Christoph danken, die romangleiche Emails verfasst haben.

Bei meiner Suche in den Kleinanzeigen bin ich auf eine alte und bewährte Baureihe von Dewalt gestoßen, die häufiger in Groß-Britannien und Amerika in den Foren zu finden ist: Die DW50 und später die DW1150/1153/1163. Hier zu Lande lassen sich die Suchtreffer in den Foren an einer Hand abzählen. Die Maschine besticht durch Grauguß-Dicktentisch, Graugußfuß und -motoraufhängung, Stahlmesserwelle und aufklappbare Abrichttische aus massivem 4mm Alu-Druckguß (Die neue Chinanachfolgerin von Dewalt hat nur noch 2mm). Die Preise, die von den wenigen Verkäufern aufgerufen werden, sind aber keineswegs für das Alter der Maschinen (25+ Jahre) angemessen. Durch die Recherche in englischen Foren bin ich auf die Nachfolgerin, die DW733S aufmerksam geworden. Im Rahmen der Modellpflege wurden hier einige Sachen geändert, zum Beispiel wurden manche Ritzel nicht mehr aus Kunststoff gefertigt, sondern aus Metall, da diese regelmäßig verschlissen oder gebrochen waren. Außerdem wurde eine baugleiche Maschine bis ins Jahr 2000 von Elu gefertigt. Ersatzteile sind durch den fast ungeänderten Bau für über 30 Jahre auf dem englischen und amerikanischen Markt massig vorhanden.

Lange Rede - kurzer Sinn, ich habe bei einem Gebrauchtmaschinenhändler, eine ELU EPT 1163 Baujahr 1997 erworben, die nur als Vorführmaschine gedient hat und vom Verkäufer generalüberholt wurde. Alle Verschleißteile sind ersetzt worden (Riemen, Ritzel für den Vorschub und den Dicktentisch, Einzugswalzen, etc.). Außerdem erlaubt die simple Konstruktion einfache Reparaturen oder Wechsel von Verschleißteilen, falls dies nötig sein sollte.

Erster Zwischenstopp des Maschinen-Brockens im Flur

Die Elu kommt in der 1163er Ausführung mit einem 3kW Drehstrommotor daher - ausreichend Kraft für die 260er Stahl-Messerwelle. Außerdem ist er im Vergleich zu meinen anderen Maschinen flüsterleise. Ich konnte mich neben der laufenden Maschine in normaler Sprachlautstärke über 3m Entfernung unterhalten. Die Maschine bringt es ohne Untergestell auf über 60kg Gewicht, was für eine massive Bauweise spricht. Ursprünglich habe ich geplant eine Frevelei an der Maschine zu begehen und sie ohne Abrichttische unter die Erika zu stellen und nur als Dickte zu benutzen.

Möglicher Standort der ELU

Inzwischen habe ich mich eines Besseren besonnen. Gestern habe ich auf ein Angebot von Dominic (er hat mir bereits bei meinem Zyklon geholfen) zurück gegriffen. Er hatte mir angeboten, dass er mir zeigt, wie die Hobelmaschine eingestellt und überprüft wird. Vielen Dank für diesen lehrreichen und kurzweiligen Abend!!!
Eigentlich hätte die Überprüfung der Maschine beim Händler passieren sollen, da es sich aber um einen gewerblichen Verkauf handelt, habe ich 6 Monate Garantie auf die Maschine bekommen. Außerdem bin ich überhaupt nicht im Besitz von geeigneten Messwerkzeugen.
Wir sind der Maschine mit Messuhr, Stativ und Haarlineal zu Leibe gerückt und haben sie von Grund auf neu eingestellt. Obwohl mir der Verkäufer versicherte, dass er dies getan hätte, ließ sich nach dem Transport und dem Zusammenbau hier zuhause nicht mehr viel davon feststellen. Die Messer lagen 1,5mm unter dem Abgabetisch. Der Zuführtisch ließ eine Ecke hängen und die Messer saßen nicht gleichmäßig in der Welle.
Um die Einstellung der Führung des Dicktentisches auf den vier Gewindespindeln evtl. zu umgehen, haben wir zuerst geprüft, ob die Messerwelle parallel zum Dicktentisch ist.

Messung der Parallelität zwischen Dicktentisch und Messerwelle

Das Ergebnis war so weit zufrieden stellend (kleiner 0,5mm), dass wir durch die Korrektur der Messereinstellung die kleine Höhendifferenz ausgleichen konnten. Als nächstes haben wir uns den Abrichttischen zugewendet und diese Parallel zu den Messern ausgerichtet. Zuerst der Abgabetisch und anschließend mit dem Haarlineal den Zuführtisch auf Null justiert.

Justierung der Abrichttische

Zum Abschluss wurde von uns noch einmal der Messerflugkreis auf die Kante des Abrichttisches eingestellt und nach knapp zwei Stunden war die Maschine vollständig neu eingestellt. Lediglich die Justierung des Anschlages fehlte noch, was allerdings binnen 5 Minuten erledigt war. An dieser Stelle hat mich die griffige Klemmung mit zwei Exzentern positiv überrascht. Der Anschlag sitzt bombenfest.

Einstellung des Fügeanschlages


Finale Kontrolle der Tische mit einem langen Richtscheit

Nachdem die Maschine jetzt so perfekt eingestellt ist, bringe ich es nicht mehr übers Herz sie wieder zu zerlegen. Theoretisch sind die Abrichttische mit Rundstählen in schrägen Auflagern gehalten, das heißt nach jedem Abbau sollten sie sich wieder in der gleichen Position wie zuvor justieren. Ausprobieren möchte ich es, jetzt nachdem alles passt, aber auch nicht. Deswegen werde ich einen Platz für sie suchen, sodass sie als Ganzes aufgestellt werden kann.
Einziges Manko ist noch die Absaugung. Zum Abrichten ist überhaupt keine Absaugung vorgesehen und für die Dickte eine windige Plastikhaube für einen 100mm Schlauch. Eine große Absauganlage bekomme ich aber auf keinen Fall mehr bei mir unter, weswegen ich mir selber zwei Hauben für den Anschluss mit einem 60er Schlauch an meinen Zyklon bauen werde.

Nun folgen noch ein paar Impressionen der Maschine und selbstverständlich halte ich euch auf dem Laufenden, wie sie sich bei den ersten Hobelversuchen schlägt.

Die vollständige Maschine mit Brückenschutz und Fügeanschlag


Blick unter die Abrichttische und auf die Führung des Dicktentisches


Umbau zum Dicktenbetrieb - Schritt 1: Lösen der Tischbefestigung und aufklappen


Schritt 2: Messerwellenabdeckung umklappen - fertig


Maschine umgebaut für den Dicktenbetrieb - Der Fügeanschlag und Abrichtschutz muss nicht entfernt werden


Antriebsaggregat der Maschine, welches die Maschinentiefe -leider- verdoppelt




Kommentare :

  1. Hallo Tobi,

    herzlichen Glückwunsch zur neuen Maschine. Du wirst sie sehr schnell zu schätzen wissen und der Einstieg in die Massivholzbearbeitung wird durch sie sich leichter.

    Hat die Maschine eine Absaugung? Diese erachte ich als notwendig. Sonst wirst Du sicher mit dem Staub zu kämpfen haben.

    Ich wünsche Dir viele tolle Projekte und viel Freude mit Deiner Neuerwerbung.

    Herzliche Grüße
    Uwe

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    1. Hi,

      danke schön :) Die Maschine wird mir bestimmt gute Dienste leisten.

      Die Maschine hat eine Absaughaube fürs Dickenhobeln, allerdings werde ich diese sehr bald durch einen Eigenbau ersetzen und mir bei dieser Gelegenheit auch eine Haube fürs Abrichten bauen.

      Gruß Tobi

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    2. Hallo Tobi,

      die EB HC 260 hat eine gute Lösung, damit kann man beide Einheiten bequem absaugen. Vielleicht ist das eine Lösung, natürlich auf Deine Maschine abgewandelt.

      Herzlichen Gruß
      Uwe

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    3. Guter Tipp!
      Das werde ich mir mal anschauen. Danke.

      Gruß

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  2. Hallo Tobi,

    also jetzt muss ich Dich einfach mal fragen. Ich sehe nun die Erika, den ADH etc....
    wie machst Du das wenn Du arbeiten willst ? Trägst Du die Säge und den Hobel auch runter in Deine Outdoor Werkstatt oder arbeitest Du gar in der Wohnung damit ?

    Wie immer ein sehr interessanter Beitrag !

    Gruß Andi

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    1. Moin Andi,

      alle meine Maschinen sind transportabel oder beweglich. Wenn ich mit der Erika (hat Rollen) und dann auch mit der Hobelmaschine (bekommt Rollen) arbeite, schiebe ich sie vor die Tür. Dort ist ein bisschen Platz zum Arbeiten. In den Unterstand trage ich sie nicht - dafür sind beide zu schwer. Unterm Strich heißt das, dass ich eigentlich 3 Arbeitsplätze (Hobelbank, vor der Tür, Unterstand) habe.
      Ich werde mich hüten in der Wohnung Holz mit der Maschine zu sägen oder gar zu hobeln. Alu habe ich einmal im Flur geschnitten, weil das nicht staubt, aber die Sauerei war trotzdem grenzenlos!

      Gruß Tobi

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  3. Hallo Tobi,
    Ich hab mir gerade ein EPT 1162 aus 1997 gekauft. Das läuft auf 220 V. Bei der Suche nach Auskünfte binn ich auf deiner Site gestossen. Und das war sehr Hilfreich. Vielen Dank dafür. Ich binn aber sehr neugierig wie es dir bis heute gefällt. Und ob du vielleicht noch Tips hast, wie mit der Maschien um zu gehen. Ich hab meines nur noch sauber gemacht und abgestellt. Weiss nicht genau ob die Transportrollen noch gut sind oder ob noch andere Überraschungen hervor kommen. Bei meiner Kauf war ein Langlochbohreinrichtung ( heisst dass so?) dabei. Dafür hab ich auch schon gute Projecte für Augen.
    Ich höre gerne von dir. Hoffentlich is mein Deutsch zu verstehen. Es is nicht meine Muttersprache.

    Grüsse,
    Gerrit Siesling.

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    1. Hallo Gerrit,

      keine Sorge ich kann dich problemlos verstehen und es freut mich, dass dir meine Seite gefällt :)

      Mit der ELU bin ich sehr, sehr zufrieden. Die Oberfläche ist super, die Maschine hobelt auch auf voller Breite zuverlässig und ordentlich (meine läuft allerdings mit 380V). Mit ein bisschen Arbeit kann alles an der Maschine perfekt justiert und auch problemlos getauscht werden. Sollten die Gummiwalzen nicht mehr in Ordnung sein, findest du in UK oder den USA bestimmt noch über Jahre Ersatzteile. Die Zeichnungen und Pläne mit Ersatzteillisten kannst du mit Google problemlos finden (Stichwort: toolsandpartsdirect.co.uk)

      Natürlich darf man nicht vergessen, dass es nur eine kleine Maschine ist. Bisher habe ich noch keine richtig großen Bretter gehobelt. Ich denke aber, wenn man mit Rollenböcken das Werkstück unterstützet, ist selbst das machbar. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen bei der Arbeit ;). Im Frühling werde ich ein Projekt vorstellen, bei dem ich auch ein paar längere Bretter (l=1,25m) mit der Maschine bearbeite und von meinen Erfahrungen berichten.

      Falls noch weitere Fragen sind, helfe ich dir gerne.
      Liebe Grüße
      Tobi

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  4. Hallo,
    Ich habe gerade eine alte Dw50 wieder zum Leben erweckt. Die ist ja wie ich auf den Bildern sehen kannmit Deiner praktisch baugleich. Allerdings habe ich Probleme mit der Spanabfuhr. Im Dicktenbetrieb bleibt das auf dem Tisch liegen und verstopft die Maschine. Hast Du an Deiner Maschine eine Absaugung? Wenn ja, wie ist die angeschlossen?

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    1. Hallo Wolfram,

      die DW50 ist die Vorgängerin meiner Maschine und wie Du schon sagtest nahezu baugleich. Ich habe bei meiner Maschine eine Plastikhaube für den Dickenbetrieb dazubekommen, diese allerdings nie benutzt, da ich ein paar Versuche mit einem Werkstattsauger als Absaugung gemacht habe. Dafür habe ich mir meine Hauben selber gebaut. Du findest den Beitrag in der Navigationsleiste am rechten Rand (Hobelmaschine - Absaughauben).
      Ich glaube mit meiner kleinen Absaugung kann ich kein besseres Ergebnis erzielen, als ein Eigenentwurf der Absaughauben, der möglichst viele Öffnungen für Fremdluft schließt.
      Allerdings wundert es mich, dass deine Maschine verstopft durch die Hobelspäne, eigentlich solltest du nur eine riesige Sauerei haben und die Maschine trotzdem ordentlich arbeiten. Natürlich gibt es mal Abdrücke durch mit eingezogene Späne, aber das ist ja kein richtiger Funktionsmangel. Zumindest ist das meine Beobachtung bei der Arbeit ohne Absaugung.

      Falls Du noch Fragen hast, nur zu ;)
      Liebe Grüße
      Tobi

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  5. Hallo,

    habe mir überlegt auch eine 1163 zu kaufen...
    was muss man denn für eine gute gebrauchte so ausgeben..

    mfg
    Tobias

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    1. Hallo werter Namensvetter,

      das lässt sich so pauschal nicht sagen, du kannst in den Kleinanzeigen Glück haben und jemanden erwischen, der keine Ahnung hat, wie viel die Maschine wert ist. Dann kommst du vielleicht mit 200-300 Euro weg, ich denke aber mal der übliche Preis von Privatpersonen für gut erhaltene und gepflegte Maschinen liegt so bei 500 Euro. Bei einem Händler mit Garantie natürlich noch einmal ein Stück höher. Ob das für solche schnuckligen Maschinen angemessen ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber manchmal gibt es leider keine andere Möglichkeit überhaupt eine Hobelmaschine besitzen zu können.

      Auf jeden Fall würde ich diese Maschine immer einer Metabo vorziehen, da ich gehört habe, dass zumindest bei Metabo selber die Ersatzteile für ihre ADH 1626 langsam zur Neige gehen. Für diesen Maschinentyp und auch die baugleiche Reihe von Dewalt gibt es im englischen und amerikanischen Raum noch Ersatzteile ohne Ende.

      Hoffe geholfen zu haben.
      Liebe Grüße
      Tobi

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  6. Hallo,

    danke für die schnelle Antwort.Habe eine wirklich sehr gute mit
    Untergestell für VHB 550 angeboten bekommen und wollte nur
    mal wissen ob das realistisch ist.

    mfg
    Tobias

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    1. Hallo Tobi

      Habe nun auch Elu 1163 erworben. Leider fehlt mir eine Betriebsanleitung dazu. Hast du sowas, welche du mir zukommen lassen könntest?
      Gruss aus der Schweiz
      P.Bürgi

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    2. Hallo Pascal,

      die Anleitung ist identisch mit der Anleitung für eine Dewalt DW733S. Diese findet man bei einer Googlesuche auf Deutsch, als auch Englisch zum Download. Ich habe sie dir als .pdf zugeschickt.

      Für die Ersatzmesser wird man unter der Dewaltbezeichnung auch eher fündig, da die in Deutschland angebotenen Ersatzmesser preislich jenseits von Gut und Böse liegen. Es gibt einen britischen Händler, der damals ungefähr 33€ pro Paar wollte. Hier liegen die Preise bei 60€ und aufwärts für ein einzelnes(!!!) Messer.

      Hoffe geholfen zu haben und viel Spaß mit deiner Maschine :)
      Lieben Gruß
      Tobi

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  7. Hallo , habe noch eine alte DE-Walt DW 50, 220V in Gebrauch und bin sehr zufrieden damit.
    Leider ist der Kondensator nun kaputt und die Maschine läuft nicht mehr an.
    Wo bekomme ich einen passenden Kondensator her?

    Danke für einen Ratschlag an Euch

    Ulli

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    1. Hallo Ulli,

      der erste Weg wäre evtl. einfach mal beim Dewalt-Service anzufragen. Alternativ sollte für mein laienhaftes Verständnis von Elektronik der Kondensator eine Beschriftung tragen, die dir hilft einen gleichartigen Neuen zu kaufen.

      Viele Grüße
      Tobi

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    2. Hallo,

      einen Kondensator gibt's in der Bucht, habe dort einen für 9EUR erworben.
      Wichtig ist dass die Leistungsdaten korrekt sind.

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  8. hallo auch,
    stehe auch gerade vor der entscheidung mir eine neu zu zulegen, da meine alte den geist aufgegeben hat.vorweg ich lebe auf den phillipinen, bin elektriker und hab sie vorwiegend als dickenhobel eingesetzt. nach 15 türen mit rahmen und allen fenstern sowie dem kompletten dachstuhl, alles in hartholz( mahogany & red hoahan) war das gute stück völlig mit allem durch.naja war auch ein produkt aus dem localen bau markt. völlig überteuert .... aber was solls.

    ich möchte in der zukunft nur noch möbel und tischplatten machen. also eine abrichtfunktion ist ein muss, denke ich. weiss jamand nen andern weg? wie gesagt bin nur elektriker

    leider komme ich hier auf meiner insel keinen drehstrom so muss ich auf 230v geräte ausweichen.
    habe das ding hier im www gefunden. kennst du das gerät und weisst was sinnvolles dazu?
    auch alternativen sind sehr willkomen da ich kaum einen einblick auf den markt in europa habe.

    vielen danke für deine hilfe und das was endlich mal ein gute, sinnvolle beschreibung.
    danke und weiter so

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    1. Hallo,

      ich weiß leider nicht von welchem Gerät du sprichst, das du gefunden hast.

      Falls du die Elu meinst, so bin ich mit ihr sehr zufrieden, soweit man die Grenzen der Maschine kennt. Die Abrichttische sind nicht für große Werkstücke gemacht. Alles was länger als ein Meter ist, geht nur noch mit Rollenbock oder Tischverlängerungen (Selbstbau). Für eine kompakte Maschine ist sie in meinen Augen trotzdem eine der besten Maschinen.

      Ich bin kein Elektriker, aber gibt es nicht eine "Trickschaltung" mit der man auch 400V Maschinen am 230V-Netz betreiben kann? Natürlich nur mit reduzierter Motorleistung, aber dann wäre das evtl. doch eine Option für dich, die dir mehr Möglichkeiten bei der Auswahl bietet.

      Wenn du den Platz hast und dies bei dir zu bekommen ist, würde ich nach größeren Maschinen schauen - Kategorie Hammer/Felder. Ich habe damals nur die kleine Maschine angeschafft, da ich keine andere Möglichkeit hatte sonst eine Hobelmaschine zur Verfügung zu haben.

      Hoffe geholfen zu haben.
      Viele Grüße auf die Philippinen

      Tobi

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  9. Grüß dich Tobi
    Ich habe vor mir einen dickenhobel zuzulegen und bin in den kleinanzeigen auch auf die gleiche maschiene gestossen wei du sie hast. der besitzer sagt die maschiene sei 100 % in ordnung, zumindest sieht sie auch noch so aus .Nun zu meiner eigentlichen frage. auf was muss ich denn beim kauf der maschiene achten falls ich sie nehmen sollte ?
    Wie weit ist sie zerlegbar, bzw passt sie in meinen kofferraum . muss sie neu eingestellt werden etc . Das sind alles fragen die mich beschäftigen .

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    1. Hi Stephan,

      bitte entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde. Hatte viel zu erledigen in den letzten Tagen.

      Im Idealfall kannst du sie unter Strom ausprobieren. Worauf man jetzt im Detail achten sollte, kann ich dir auch nicht sagen. Ich würde mich vom Gesamtzustand der Maschine leiten lassen (Rost, abgeschlagene Farbe, Harzablagerungen, etc), der auf die Nutzungsdauer und den Umgang mit der Maschine Rückschlüsse erlaubt. Ich habe meine beim Händler mit einem Jahr Garantie gekauft, deswegen habe ich da keine tiefer gehenden Tests beim Kauf gemacht. Außerdem war sie in einem fabrikneuen Zustand.

      Allgemein; der Motor sollte schön gleichmäßig laufen, keine klappernden oder schlagende Geräusche aus den Lagern, die Tische und der Anschlag sollten plan sein.

      Die Maschine ist fast komplett zerlegbar. Die beiden Tische und das Untergestell lassen sich mit wenigen Schrauben lösen. Eine Einstellung muss danach auf jeden Fall erfolgen. Die Konstruktion erlaubt es zwar theoretisch, dass die Tische wieder in der gleichen Position angebaut werden können, aber in der Praxis hat das bei mir gar nicht funktioniert.

      Hoffe dir auf die Schnelle geholfen zu haben, wenn noch weitere Fragen auftreten - nur zu ;)

      Viele Grüße
      Tobi

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  10. Hallo Tobi
    Ich habe mir heute den gleichen hobel zugelegt wie deiner , wenn ich auch sagen muss dass er mit 615 euro nicht soooo ganz billig war.
    Ich mus zugestehen dass der verkäufer echt null Ahnung von dem teil hatte , da es sichtlich sage ich mal max 15 std gelaufen ist, (man sieht noch die kleberreste auf dem messer bzw auf der walze).
    Wie ist es denn mit dem einstellen genau ? ich habe keine papiere dazu etc.

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  11. Einstellen heisst dass der tisch im wasser steht etc oder wie ist das gemeint?
    N handbuch etc war bei mir nimmer dabei , und vom einstellen diesbezüglich hab ich echt keinen plan .Vielleicht kannst du mir ein wenig helfen .

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    1. Hallo Stephan,

      herzlichen Glückwunsch zur neuen Maschine.

      Die Einstellung von Hobelmaschinen funktioniert immer nach dem gleichen Prinzip. Da sollte dir eine Suche in den Foren besseres Material liefern, auch mit Bildern, als ich dir hier in Kürze erklären kann.
      Handbuch für die Maschine direkt habe ich nicht gefunden, aber die Dewalt DW733s ist baugleich und das Handbuch ist noch online verfügbar (ansonsten schreib' mir eine Mail, dann schicke ich dir das PDF). Darin sind die nötigen Stellschrauben gezeigt und auch eine kurze Erklärung. Ersatzmesser findest du für die Dewalt auch leichter, als für die Elu.

      Falls du an der Dickten-Absaughaube Interesse hast, ich habe noch eine Haube hier rumliegen ;)
      Bei weiteren Fragen, nur zu.

      Viele Grüße
      Tobi

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  12. servus Tobiil
    meld dich mal bitte bei mir .
    ichc hatte mir doch die gleiche hobelmaschiene geholt wie deine .
    Als ich sie beim verkäufer ausprobierte, funzte das teil 100 %, als ich sie heute zuhause inbetrieb nahm , da geht das teil nicht mal an , ich könnte echt grad ko.... .
    sie steht zwar im freien und ist überdacht und mit nem grossen foliensack abgedeckt, aber da kann normal nix paasieren .

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    1. Hi Stefan,

      bitte entschuldige, deine letzte Mail ist irgendwo in meinem Postfach untergegangen. Ich schreibe dir gleich.

      Gruß Tobi

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