29. Mai 2013

Kreissägetisch

Ich habe beim Schreiben der Berichte für die bereits abgeschlossenen Projekte absichtlich eine Dokumentation ausgelassen. Inzwischen haben mich allerdings schon mehrere Nachfragen erreicht, ob ich nicht doch einen Bericht zu meiner ersten Tischkreissäge schreiben kann. Diese war nichts anderes, als eine Handkreissäge, die ich unter eine Tischplatte geschraubt habe. Günstiger ist eine Tischkreissäge wohl schwer zu bekommen, die auch passable Ergebnisse liefert.

!!!! Sicherheitshinweis !!!!
Das Nachbauen und die Nutzung des gezeigten Maschinentisches erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Diese Konstruktion ist eine vollständige Eigenentwicklung und keinerlei Sicherheitsprüfung unterzogen worden. Ich möchte an dieser Stelle gerade Anfängern, obwohl man meistens nur in diesem Stadium (ich nämlich auch) auf solche Ideen kommt, dringend davon abraten sich ein Tischkreissäge ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen selber zu bauen. Zwingende Bestandteile einer Tischkreissäge sind ein Spaltkeil, eine dauerhaft montierte Abdeckung des Sägeblatts und ein Not-Aus-Schalter.
!!!! Sicherheitshinweis !!!!

Nun also zurück in der Zeit, als ich noch frisch in der Holzwerkerei war und dem Glauben aufgesessen bin, dass mit einer Stichsäge gerade und wiederholgenaue Zuschnitte gemacht werden können. Damals habe ich nicht einmal im Traum daran gedacht, dass in meinem Flur Platz für eine Tischkreissäge und im Wohnzimmer Platz für eine Bohrstation und eine Hobelbank ist.
Die Erkenntnis über die Tauglichkeit einer Stichsäge für Arbeiten über den Grobzuschnitt hinaus, dämmerte mir ziemlich schnell, weswegen ich beschloss mir eine Tischkreissäge selber zu bauen. Die Vielseitigkeit durch die doppelt mögliche Nutzung der Kreissäge im Tisch und auf der Schiene spricht für diese Variante, so kann eine Maschine zwei Aufgaben erfüllen. Außerdem lassen sich nach beendeter Arbeit alle Komponenten platzsparend verstauen. Dies war, neben dem preislichen Aspekt, meine damalige Intension beim Bau des Tisches.

Kommen wir nun zum eigentlichen Tisch...

Ich habe eine Makita Handkreissäge (wegen des serienmäßigen Spaltkeils) unter eine Siebdruckplatte geschraubt (mit entsprechendem Anschlag, damit sie jedes Mal wieder an exakt der selben Stelle sitzt) und dann Zubehörteile für die Sägearbeiten aus Holzresten selber gebaut (z.B. einen Schiebeschlitten, Winkelanschlag, Parallelanschlag, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt - Ein Blick über den großen Teich gibt reichlich Inspiration).

Der Vorteil liegt hier ganz klar bei den geringen Kosten:

- Siebdruckplatte 125x80x2,7cm ~ 45€
- Sicherheitsschalter ~ 30-80€ je nach Ausführungen
- Wagenheber ~ 10€
- Siebdruck und Mulitplexreste ~ 20€ (im Bauhaus bekommt man teilweise Reststücke von fast 1/4m² für 1€)

Zusätzliche Kosten bei mir:
- Makita 5705Rx ~ 200€
- HM Feinschnittblatt Z40 ~ 45€

Macht in der Summe 150€ ohne Maschine und Untergestell für eine großen und halb mobilen Sägetisch, die Platte ist theoretisch überall nutzbar und einfach zu transportieren.

Die Sägeplatte war aus 27mm Siebdruck-Platte in den Maßen 1250x800mm hergestellt. Der Tisch hatte einen umlaufenden Rahmen, der genau um einen Stahltischrahmen passte, den ich mit einem befreundeten Schlosser aus 40er Quadratrohr geschweißt habe. Bei der Einlegeplatte (15mm Multiplex) der Kreissäge sind sehr schön die Anschlagleisten zu sehen, die einen perfekten Sitz der Säge bei jedem Ein- und Ausbau garantieren. Die Säge wird durch 3 Schrauben am Tisch fixiert. Meine Makitasäge hatte netterweise 3 dafür vorgesehene Gewinde.
Für die Herstellung der Einlegeplatte bin ich wie folgt vorgegangen. Zuerst habe ich die Säge auf der Platte verschraubt, dann die Führungshölzer an der Grundplatte der Säge angelegt und verschraubt. Danach die Platte vermessen und die entsprechende Öffnung in die Tischplatte gefräst. Hier kommt es auf den Millimeter nicht an. Die Aussparung für die Einlegeplatte der Kreissäge sollte lediglich soviel Spiel haben, dass man sie vor dem endgültigen Verschrauben noch an den beiden Nuten ausrichten kann.
Hierfür habe ich die Einlage mit voll ausgefahrenem Sägeblatt eingelegt und an 6 Punkten den Abstand zur Nut kontrolliert (Diagonalen, Senkrechten zum Sägeblatt im Bezug auf gesetzte Fixpunkte in der Nut). Anschließend mit schierer Zwingengewalt die Einlegeplatte fest geknallt, weitere Kontrollmessungen durchgeführt und abschließend die Löcher für die endgültige Verschraubung gebohrt. Für den passgenauen Schlitz in der Einlegeplatte, habe ich einmalig den Spaltkeil entfernt und die Säge von unten durch die Platte schneiden lassen. Diesen Schlitz habe ich anschließend mit Handsäge und Stechbeitel so weit verlängert, dass auch der Spaltkeil hindurch passt. Kurzzeitig hatte ich diesen Schlitz erweitert, damit ich auch das Sägeblatt neigen kann. Das hat sich als riesige Schnapsidee herausgestellt. Winkelschnitte sind bei meiner Konstruktion jedes Mal ein Desaster gewesen.

Insgesamt hat mir der Sägetisch sehr gute Dienste geleistet und ich denke für das Geld, zusammen mit einer Portion Sorgfalt und Genauigkeit kann man nur schwer ein besseres Ergebnis bekommen. Bevor jemand nun mit mangelnder Genauigkeit argumentiert, ich konnte problemlos (ohne Anschlagklotz) genauer als 3/10 mm sägen. Anreißen, Holz auf dem Schiebeschlitten an der Schnittlinie ausrichten, sägen - fertig. An das Ergebnis der 5-Schnittmethode kann ich mich nicht mehr erinnern, aber die Abweichung zum perfekten Winkel war marginal.

Sägetisch-Unterseite mit Fixierungsleisten der Säge und Einlegerahmen für das Untergestell

Das Wichtigste waren bei meiner Kreissäge die zwei Führungsnuten, die ich mit einem langen Anschlag (Stück MPX vom Holzhändler, welches er mir auf der Plattensäge schnurgerade gesägt hatte) und meiner Oberfräse gefräst habe. Die OF1400 mit Führungsschiene hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Damit wäre es vermutlich noch besser gegangen.
Jedenfalls habe ich für diese zwei Nuten einen ganzen Nachmittag gebraucht, bis sie
1. exakt parallel zueinander waren,
2. genau rechtwinklig zur Tischkante liefen und
3. eine durchgängige Breite über die ganze Tischlänge hatten.

Hier muss ich eingestehen, dass ich das nicht ganz geschafft habe, die eine Nut läuft am Ende um einen halben mm davon und die andere sogar um einen 3/4 mm. Allerdings habe ich während der Nutzung nie einen Einfluss durch diese Abweichungen festgestellt.
Das wohl genialste Teil und auch am häufigsten genutzte: der Schiebeschlitten. Damit kann ich bis zu 40cm breite Hölzer mit max. 44mm Höhe schneiden. Die Länge ist lediglich durch den Platz um den Tisch beschränkt und die Kraft in den Armen, mit der man den Schiebeschlitten auf dem Tisch halten und bewegen kann.

Schiebeschlitten spielfrei geführt in den zwei Führungsnuten

Den Winkelanschlag habe ich speziell für den Bau meiner Hochbett-Treppe gezimmert. Allerdings musste ich feststellen, dass er zu nachgiebig war und haben ihn danach nie wieder benutzt. In 97% der Fälle habe ich rechtwinklige Schnitte mit dem Schiebeschlitten oder dem Parallelanschlag durchgeführt.

Sägetisch im Einsatz für die Hochbett-Treppe

Die Höhenverstellung funktionierte perfekt mit einem Scheren-Wagenheber. Dabei ist es aber empfehlenswert jedes Mal die Klemmung der Höhenverstellung an der Säge anzuziehen, damit das standardmäßige Spiel in der Höhenverstellung eliminiert wird. Der Anschluss an den Staubsauger erfolgte mit Abflussrohr und Absaugadapter von Bosch.

Blick unter meinen Sägetisch

So günstig und platzsparend eine selbstgebaute Tischkreissäge auch sein mag, sie kann nur in seltensten Fällen mit einer "richtigen" Tischkreissäge konkurrieren. Ab einer gewissen Preisklasse bieten diese einfach einen höheren Bedienkomfort und durchdachtere Lösungen, als die möglichst einfach geplante Eigenbauvariante. Mal davon abgesehen, dass die Maßhaltigkeit der Ergebnisse bedeutend besser ist, gerade in Hinblick auf Winkelschnitte.
Wie in meinen Beiträgen zu sehen, besitze ich inzwischen eine Erika. Die Zugfunktion machte gleichzeitig meine Kappsäge überflüssig, wodurch ich zwei Maschinen durch eine ersetzen konnte. Weiterer Grund für den Wechsel war das mulmige Gefühl, dass ich jedes Mal bei der Arbeit mit meinem Sägetisch hatte. Obwohl durch den Schiebeschlitten die Finger immer weit genug vom Sägeblatt entfernt waren, ist ein offen liegendes Sägeblatt früher oder später die Einladung für einen Besuch beim Arzt. Zum Glück ist mir niemals etwas um die Ohren geflogen. Im Nachhinein kann ich über meine eigenen Blauäugigkeit bei der Konstruktion und der Nutzung nur den Kopf schütteln und 3mal auf Holz klopfen, dass alles ohne Unfälle abgelaufen ist!!!
Eine platzsparende Alternative sind die fertigen Module von einigen Herstellern, die Handkreissägen zu Tischkreissägen umfunktionieren. Preislich bietet das aber in der Regel nur wenig Vorteile.

Ablösung des Eigenbau-Sägetisches




Kommentare :

  1. Hallo Tobi,

    deinen Beitrag finde ich wirklich gut. Ich bin immer wieder mal am Überlegen, mir selber einen Tisch für meine Tauchsäge zu bauen, in den ich diese einbauen kann. Aber mein mulmiges Gefühl dafür lässt mich nie los. Dein Post hat mich wohl davon überzeugt die Finger davon zu lassen und auf eine vernüftigere Möglichkeit und Investition zu sparen. Hängt halt wie so oft auch noch von den dazu notwendigen Quadratmetern ab :-).
    Im Freien, so wie du, könnt ich bei mir keine Säge aufstellen. Möglicherweise würde am nächsten eine zweite Säge daneben stehen ;-)...

    Schönen Gruß,
    Dominik

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Dominik,

      wenn sich deine Säge innerhalb von einem Tag vermehren würde, wäre das doch ein Grund mehr, ein bisschen Geld dafür in die Hand zu nehmen :D

      Nein, im Ernst, ich stelle sie auch nur raus, wenn ich mit ihr arbeite. Ich würde nicht einmal im Traum auf die Idee kommen, sie unbeaufsichtigt vor der Tür stehen zu lassen.

      Obwohl ich damals das Experiment gewagt habe, glaube ich, dass du die richtige Entscheidung triffst, wenn du diesen Weg nicht beschreitest. Die Risiken sind wirklich unkalkulierbar und selbst bei übermäßiger Vorsicht können in einem dunklen Moment alle ungünstigen Ereignisse, die möglich sind, zusammen eintreten...

      Gruß
      Tobi

      Löschen
  2. Hallo Tobi,

    vielen Dank für Deine Ehrlichkeit, und für Dein Fazit, das solche Selbstbauten eigentlich nur Risiken in sich bergen und dadurch die vermeindlichen Vorteile nicht überwiegen.

    Hättest Du das nicht gemacht, hätte ich bestimmt deutlich meine Meinung zu solchen Selbstbautischen geäußert. Kein TÜV, kein CE. Wenn die Säge sich verselbstständigt etc. gar nicht auszudenken.

    @ Dominik: Ich würd´s lassen :-) Tauchsäge in Selbstbautisch........

    Da ist jede PTS10 von Bosch für 300,- oder die Makita MLT100X besser als der selbst konstruierte Tisch. Obgleich alle drei Maschinen nicht Deinen Ansprüchen genügen würden :-)

    Gruß Andi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Andi,

      ich muss ja ehrlich eingestehen, mit der Erfahrung kommt auch die Erkenntnis. Damals war ich mir dieser Gefahren, um dich ich heute weiß, gar nicht in diesem Umfang bewusst. Der Enthusiasmus und das Gefühl des Erfolges nach den ersten rechtwinkligen Schnitten blendete die potenziellen Risiken einfach aus.
      Und gerade dies sehe ich als eine der Aufgaben, die ich mir als Autor dieses Blogs selbst gesetzt habe. Wie ich geschrieben habe, wollte ich diesen Artikel zuerst nicht veröffentlicht. Zum einen war es nicht die Sternstunde meiner genialen Ideen (im Nachhinein betrachtet), zum anderen möchte ich auf keinen Fall jemanden damit die Vorlage bieten, die gleiche "Dummheit" zu begehen.
      Allerdings muss ich zugeben, dass diese Form der Reflektion meines Handels evtl. sogar effektiver ist, als einfach alles still schweigend in der Vergangenheit zu begraben.

      Beste Grüße
      Tobi

      Löschen
  3. @ Andi:
    Finde deinen letzten Artikel auf deinem Blog sehr gut!!
    Bzgl. meinen Ansprüchen. Ehrlich gesagt, die beiden Maschinen von Bosch oder Makita kenn ich bisher leider nicht. Wird aber gleich geändert... Und den selbst konstruierten Tisch habe ich ad acta gelegt. Wie der Tobi schon schreibt, zu gefährlich und zu viele Risiken. Meine Hände brauch ich in meinem Job am meisten... sonst kann ich die Therapien knicken ;-).

    Schönen Gruß,
    Dominik

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Tobi - ich verfolge Deine Objekte nun schon eine gewisse Zeit und muss immer wieder lächeln mit welcher Selbstironie sie zum Teil verfasst sind. Jetzt diese Selbsterkenntnis so offen zu legen finde ich mutig und weitblickend, sowie verantwortungsvoll.
    Jetzt habe ich aber eine Frage - von einer Bekannten bekam ich eine kleine Tischkreissäge geschenkt - somit ist die kleine Größe ja vorgegeben. Spricht aus Sicherheitsrelevanten Gründen was gegen eine Verbreiterung besagtem kleinen Tisches? Die Säge hat einen Spaltkeil und eine Kreissägen obligatorischen Abdeckung des Blattes. UND wäre es möglich ein etwas größeres Sägeblatt einzubauen, wenn es der Platz erlaubt? Jetzt habe ich ein 200er Blatt, ein 210 oder 2015 würde mir eine gewisse Grundhöhe zum Sägen verschaffen.
    Für einen Tipp im Voraus besten Dank. Gruss Roland

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Roland,

      danke für dein Lob :)

      Gegen eine Verbreiterung der Tischfläche spricht überhaupt nichts, lediglich die Stabilität des evtl. vorhandenen Untergestells sollte berücksichtigt werden, damit dir die Säge durch deinen Umbau nicht kippt.
      Solange die Säge einen Spaltkeil und eine Abdeckung hat, erfüllt sie zumindest formal die wichtigsten Sicherheitsvorrichtungen.

      Sofern deine Säge nur für die Nutzung von Blättern mit 200mm Durchmesser zugelassen ist, darfst du keine größere Blätter nutzen. Zum einen stimmt der Abstand zum Spaltkeil dann nicht mehr, dieser ist durch technische Regeln vorgeschrieben und im schlimmsten Fall berührt dann das Sägeblatt bei der Arbeit sogar den Spaltkeil - mit unvorhersehbaren Folgen.
      Zum anderen ändern sich dadurch die Belastungen und Kenngrößen der Säge. Die höhere Masse des Sägeblattes stresst die evtl. vorhandene Motorbremse, oder lässt dein Blatt länger nachlaufen, die Schnittgeschwindigkeit ändert sich durch die konstante Drehzahl aber den nun größeren Durchmesser. Das Blatt ist evtl. dicker und erfordert einen anderen Spaltkeil....

      Es mag abweichende Meinungen und experimentierfreudigere Menschen als mich geben, aber ich nutze grundsätzlich nur die Sägeblätter, die für die Säge zugelassen sind und zwar ohne Kompromiss! (Der Hersteller sollte dir diese Informationen geben können)

      Viele Grüße und bei weiteren Fragen einfach schreiben ;)
      Tobi

      Löschen
  5. Tolles Gerät!
    Habe mir vor einem Jahr selbst so eine Tischkreissäge gebaut und benutze sie noch heute! Echt schönes Zubehör hast du dir da gebaut! Da ich sowieso ein unheilbarer Spaltkeilverweigerer bin war es auch kein problem dass meine Handkreissäge keine Befestigungsmöglichkeit dafür hat.
    Ich finde es immer wieder erstaunlich was für innovative Ideen und tolle eigenbau Lösungen in Amerika und Kanada unterwegs sind und wie hierzulande gepredigt wird dass man ohne 3 tonnen Formatkreissäge sowieso nicht anzufangen braucht und ban für selbstgebaute Maschinen oder alles was unter einer Tonne wiegt und vieleicht sogar nicht aus Gusseisen besteht nur müde belächelt wird.
    Dein Blog ist übrigens sehr interessant!

    Gruß
    Cosmas

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Cosmas,

      danke für deinen Beitrag.
      Ich bin zwar nicht in allen Punkten einer Meinung mit dir, aber es fällt mir ebenfalls auf, dass oft behauptet wird, dass man ohne große Maschinen gar nicht anfangen braucht. Es mag sein, dass man nur mit solchen großen Maschinen effizient und dauerhaft ein kundengerechtes Qualitätsniveau sicherstellen kann. Für uns als Hobbyanwender spielt die Zeit aber eher eine untergeordnete Rolle.

      Ich stimme dir auch zu, dass es über den großen Teich eine Vielzahl von interessanten Selbstbaulösungen gibt, allerdings ist es in meinen Augen grob fahrlässig und langfristig ziemlich unüberlegt dafür auf Sicherheitseinrichtungen, wie Spaltkeile und Schutzhauben, zu verzichten. Es lassen sich auch alle Anwendungen, die mit diesen Jigs durchgeführt werden können, unter Einsatz der Sicherheitsvorrichtungen mit anders konstruierten Jigs durchführen.

      Viele Grüße und unfallfreies Arbeiten
      Tobi

      Löschen
  6. Hallo,
    bin gerade am überlegen mir eine Festool TS 55 REBQ zu kaufen und anschließend mit der Moduleinheit vom CMS einen eigenen Tisch zu bauen. Wäre das in deinen Augen immernoch ein zu hohes Risiko im vergleich zur Mafell ? Die Maschine hat Spaltkeil und Haube in der Konstellation.

    http://misc.twam.info/images/woodworker.de/cms_ts55_seite.jpg

    Mit freundlichen Grüßen Özi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Özi,

      bezüglich der Haube und dem Spaltkeil spricht da natürlich nichts dagegen. Je nach Anwendung stößt du evtl. an eine Leistungsgrenze, da die HKS deutlich weniger Leistung hat, als eine ausgewachsene Tischkreissäge.

      Hoffe geholfen zu haben
      Liebe Grüße Tobi

      Löschen
    2. 4,5 cm Eichebohlen hat die Maschine mit der Führungsschiene auch geschafft, dass sollte kein Problem sein denk ich. Vernünftige Anschläge und die Sicherheit machen mir da mehr Sorgen

      Grüße Özi

      Löschen
    3. Ich habe mit dieser Kombination nie gearbeitet, aber die Gefahr ist in meinen Augen nicht größer als bei einer "normalen" Tischkreissäge.
      Die Anschläge sind natürlich nicht vergleichbar mit großen massiven Anschlägen a la Formatkreissäge, aber ich denke solange man die Grenzen kennt und entsprechend damit umgeht, wirst du damit vernünftige Ergebnisse erzielen können. Ansonsten kann man sie bestimmt auch durch Eigenbauten ersetzen, oder zumindest damit ertüchtigen.

      Gruß Tobi

      Löschen
    4. Ich arbeite so wie beschrieben und sehe nicht, inwiefern eine höhere Gefahr bestehen würde als bei ganz normalen Tischkreissägen.

      Da stimme ich dir also zu, Tobi!

      LG
      Stefan

      Löschen